Haiti
Obwohl auch Haiti wunderschöne Landschaften und Sandstrände besitzt, hat es sich aufgrund der katastrophalen politischen Verhältnisse nicht zu einem Urlaubsreiseziel entwickeln können. Das schwere Erdbeben von 2009 hat dem Inselstaat touristisch einen weiteren Todesstoß gegeben.
Profil Haiti liegt auf dem westlichen Teil der Insel Hispaniola. Die zwei gebirgigen Halbinseln im Norden und Süden werden geographisch vom Fluss Artibonite und dessen fruchtbarer Ebene getrennt. Der höchste Berg Haitis (Pic de la Selle) liegt ganz im Südosten des Staates, der zweithöchste am Ende der südlichen Halbinsel inmitten des Macaya Nationalparks. Die schönsten Strände befinden sich an der Südküste. Sie wurden bis in die siebziger Jahre gerne von Touristen besucht. Aber dann ging es immer weiter bergab mit der Politik und der Wirtschaft. Diktaturen und Gewaltherrschaft haben das einstmals reiche französische Kolonialreich zerstört und zu einem der ärmsten Staaten der Welt gemacht. Tourismus gibt es so gut wie keinen mehr. Gewaltkriminalität herrscht fast überall, aber vor allem in der Hauptstadt Port au Prince. Seit dem verheerenden Erdbeben Anfang 2010 ist wenig öffentlich bekannt über die wirkliche Situation vor Ort.
Gruppenreisen nach Haiti werden zumeist von der Dominikanischen Republik aus angeboten und beschränken sich auf Ausflüge in den nördlichen Teil.
Reiseziele Port au Prince - Cap Haitien - Léogane - Macaya Nationalpark
Anreise Virgin Atlantic fliegt von London aus via Miami nach Port au Prince, Delta Airlines von Paris via New York oder Miami nach Port au Prince. [preiswerte Flüge suchen und buchen]
Inlandsflüge sind möglich mit z.B. Copa Air oder Air Caraibes
Visum: ist bis 90 Tage Aufenthalt nicht notwendig; Reisepass muss noch sechs Monate gültig sein
Währung und Wechselkurs
Auswahl der schönsten Hotels (zur Hotelliste und Buchung siehe auch Karte)
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